Behandlung des Trauma
Während der Behandlung reagieren die Betroffenen unterschiedlich. Sie entwickeln verschiedene Strategien im Umgang mit der Situation. In der Regel meiden sie alles, was das Trauma wieder hervorrufen könnte oder auch nur daran erinnern würde.Im oben genannten Fall würde der Traumatisierte nie wieder ein rotes T-Shirt kaufen und selbst beim Anblick eines solchen heftig reagieren. Allein gelassen, entwickeln die Patienten daher Vermeidungsstrategien. Oft betäuben sie sich auch mit Alkohol, Drogen oder Tabletten, um ihre Wahrnehmung zu unterdrücken. In dieser Situation sind Traumatisierte eine Belastung für sich selbst und ihre Umwelt. Sie sind entweder zurückgezogen und still oder aber reizbar und wütend, sind von innerer Unruhe getrieben und leiden häufig unter Konzentrationsstörungen.
Typisch ist auch die Selbstschuldzuweisung. Sie machen sich selbst dafür verantwortlich, dass sie in die traumatische Situation gekommen sind. Alle diese Gedanken jedoch führen lediglich zu einem Teufelskreis, dem man ohne Hilfe von Experten nicht entkommt. Alpträume, Ängste, Depressionen und Schlafstörungen sind die Folge. Verschwinden diese Symptome nach einem Trauma nicht, so kann dem Betroffenen nur in einer Therapie geholfen werden.
Trauma
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